Aktuelles

Hochbegabte werden gefördert

Die Friedrich-Schelling-Gemeinschaftsschule in Besigheim und das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach sind ab dem nächsten Schuljahr Teil einer Förderinitiative des Landes an insgesamt 39 Schulen: Sie werden Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker Schüler. Dies teilten am Dienstag die Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Grüne) mit.

Die individuelle Förderung ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik. Mit der Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler schafft das Land Raum für mehr individuelle Förderung. Wir freuen uns darüber, dass das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach und die Friedrich-Schelling Gemeinschaftsschule in Besigheim als Pilotschulen beteiligt sind, sagen Gramling und Renkonen in einer gemeinsamen Presseerklärung. Die beiden Schulen werden ab dem kommenden Schuljahr zu Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium nimmt mit einem Hochbegabtenzug teil. Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern lege ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen aus weniger bildungsnahen Elternhäusern oder mit Migrationshintergrund sowie für Mädchen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), heißt es in der Mitteilung.

Projekt läuft bis 2027

Der Projektzeitraum ist in zwei Phasen aufgeteilt: Kern der ersten Phase, vom kommenden Schuljahr bis zum Schuljahr 2021/2022 ist eine modulare Struktur, in deren Rahmen Schulen schulische und außerunterrichtliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler entwickeln. Die Arbeit innerhalb der Kernmodule wird wissenschaftlich unterstützt und begleitet. Kern der zweiten Phase der Initiative, bis zum Schuljahr 2026/2027, ist die Übertragung  der Ergebnisse in die Praxis. Die in der ersten Phase beteiligten Schulen fungieren dabei als Multiplikatoren für andere Schulen. Zudem soll sich Partnern aus der Wirtschaft sowie in diesem Bereich bereits engagierten Stiftungen und Vereinen die Möglichkeit bieten, sich zu beteiligen.

Land übernimmt die Kosten

Das Land trage über die gesamte Laufzeit die Kosten aus der erforderlichen Unterstützung der teilnehmenden Schulen sowie den zusätzlichen Beratungs- und Betreuungsaufgaben für Schulaufsicht und Landesinstitute. Insgesamt wird das Land jährlich Mittel im Umfang von 5 Millionen Euro für die erste Phase und von 7,5  Millionen Euro für die zweite Phase einsetzen. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen geeignete Formen des Lehrens und Lernen sowie auf sie zugeschnittene Angebote der Beratung und Begleitung in ihrem Bildungsgang anbieten. Qualität soll in der Bildungspolitik im Vordergrund stehen. Hierzu ist die Initiative ein wichtiger und richtiger Schritt, sagen die Abgeordneten abschließend.

(Bietigheimer Zeitung, 19. Juli 2017)

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.km-bw.de

Beteiligte Schulen

 

LKZ – Firmenlauf 2017

Am 22. Juni 2017 fand der sechste LKZ – Firmenlauf statt. Bei sommerlichen Höchsttemperaturen starteten über 2400 Läufer auf der 3,5km langen Strecke rund um das Seeschloß Monrepos. Bereits zum fünften Mal mit dabei: eine Mannschaft der Friedrich – Schelling – Schule. Die Kolleginnen Carina Bühler, Cathrin Haag, Ulrike Maysenhölder – Völpel, Pia Hackbeil, Melanie Schramm und Verena Willim  begaben sich auf die Laufstrecke. Ergänzt und unterstützt wurde das Team von der pädagogischen Assistentin Kathrin Stein und den ehemaligen Kollegen Martin Salat und Anita Schwab. Ob passionierter Läufer oder Laie, ganz im Sinne einer „bewegten Schule“ trotzten die FSSler der Hitze. Nach dem wohlverdienten Erfrischungsgetränk im Zielbereich, genossen die Kollegen noch die Atmosphäre der After-Run-Party und das gemütliche Beisammensein außerhalb der Schule.
Melanie Schramm lief eine Zeit von 0:14:30,7. Damit kam sie in der Damen – Wertung auf Platz 5 von 980 Starterinnen- herzlichen Glückwunsch!

 

Musical „Tanz der Vampire“

Gestern Abend, am 31.05.17 waren wir, die Klassen 8a, 8b, 9b und 2 Schülerinnen von der Schule am Steinhaus, im Musical „Tanz der Vampire“. Der Treffpunkt war um 16:30 Uhr am Bahnhof in Besigheim. Nach und nach trafen alle ein. Als alle eingetroffen waren, stiegen wir in den Bus ein, der sogar ein Fahrschulbus war. Die Fahrt ins SI-Centrum war sehr unterhaltsam, da vorne ein paar Schülerinnen sangen und hinten im Bus es scheinbar ziemlich lustige Sachen zu erzählen gab. Dort angekommen stiegen wir aus und gingen rein. Ein paar holten sich noch etwas zu trinken und einen kleinen Snack. Danach machten wir noch ein paar Gruppenbilder und gingen dann auf unsere Plätze. Als wir alle saßen redeten wir alle noch ein paar Minuten bis es dann auch schon los ging.

Das Musical handelt von mystischen Geschehnissen, Eifersucht, Liebe, Action und Chaos.
Der Professor Abronsius und sein Assistent Alfred machen Rast in einem Wirtshaus. Dort trifft Alfred auf die schöne Tochter des Wirts Chagall. Dieser jedoch fürchtet sich davor, dass sich jemand an seiner Tochter vergreift und sie ihre Jungfräulichkeit verliert. Daher schließt er sie in ihrem Zimmer ein. Abronsius jedoch sucht nach Dingen und Hinweisen und entdeckt daraufhin Dinge, die ihn in seinen Versuchen das Geheimnis den Tanz der Vampire zu lüften deutlich weiterbringen. An jenem Abend wird die Tochter des Wirts zum Mitternachtsball in das Schloss des Vampirgrafen eingeladen und schleicht sich davon.

Ab diesem Zeitpunkt kommt die Story zum Höhepunkt. Die Vampire übernehmen die Überhand und Abronsius und sein Assistent Alfred versuchen mit ihrem bisherig angelegten Wissen und ihrem Geschick das voranschreitende Problem noch zu wenden. Sie retten Sarah mit einem kurzerhand überlegten Plan vom Ball und bringen sich kurze Zeit später im Wald in Sicherheit. Sarah biss kurz darauf ihrem Liebsten Alfred in den Hals. Sie war längst Vampir geworden. Das Musical ist ein äußerst empfehlenswertes Stück, das sich nur weiterempfehlen lassen kann. Es verbirgt viele Emotionen und Spannung, die durchaus fesselnd sein können.

Danach ging alles relativ schnell. Wir liefen zurück zum Bus und fuhren heim. Die Rückfahrt verlief ziemlich schnell. Vorne wurde wieder gesungen und hinten wurde wieder viel gelacht. Ein paar stiegen in Ottmarsheim aus und der Rest fuhr mit nach Besigheim.

Das war ein sehr schöner Abend, der teils auch neue Freundschaften einbrachte.

Vielen Dank auch an die Firma Jäger aus Ludwigsburg, die uns eine kostenlose Busfahrt ermöglichte.

Bericht von: Kassi, Anna & Nena

Sprachen erobern die GMS

Junge Menschen – große Ziele

„Ich möchte mal wie ein richtiger Amerikaner sprechen können,“ lautet die Antwort von Tobias aus der 7b der Friedrich-Schelling-Schule, wenn man ihn fragt, warum er gerne Sprachen lernt. Auch Jana hat noch Großes in ihrem Leben vor. Sie möchte einmal in die USA ziehen und dort arbeiten.

Doch nicht nur Englisch lernen die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule mit Begeisterung. Auch Französisch und Spanisch stehen dort als Fremdsprachen auf der Stundentafel. „Ich lerne Französisch, weil ich mit 18 nach Paris gehen möchte. Bis dahin muss ich ja die Sprache und Kultur kennen. Ich höre auch gern Latin Music und es wäre cool, wenn ich die Texte von Enrique Iglesias verstehen würde,“ meint die Schülerin Giulia.

Eines haben alle befragten Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind motiviert und haben schon einige Erfahrungen in dem Bereich Fremdsprachen gesammelt – sei es privat in ihren Familien aus verschiedenen Herkunftsländern, online oder eben im Unterricht.

Der Erfolg im Fremdsprachenlernen liegt in harter, disziplinierter und konsequenter Arbeit mit den Schülern. Eine gute Organisation und eine klare Zielsetzung, gekoppelt mit einem regelmäßigen Coaching, ist die magische Formel, weiß die Französisch- und Spanischlehrerin Celine Duribreux. Dass sie selbst französische Muttersprachlerin ist, gibt ihren Schützlingen dabei noch einmal einen extra Schub an Motivation.

Mit 10 „Spaniern“ und „Franzosen“ ab dem nächsten Schuljahr in Klasse 8, 15 „Franzosen“ in Klasse 7 und 17 „Franzosen“ in Klasse 6 nutzen viele Schülerinnen und Schüler an der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern.

Französisch als gemeinsame Sprache für Schüler aus aller Welt

Doch beim Lernen während der Unterrichtszeit bleibt es dabei nicht. Eine Schülerin aus der 7. Klasse traute sich nach nur einem Lernjahr, an einem zweiwöchigen Schüler-Austausch mit einer Gleichaltrigen im französischen Elsass teilzunehmen. „Es war toll und ich treffe mich nächstes Jahr wieder mit meiner Austauschpartnerin. So konnte ich die französische Kultur und das französische Schulsystem erleben. Wir halten den Kontakt und switchen zwischen den zwei Sprachen. Jetzt bin ich umso motivierter neue Sprachen zu lernen“, berichtete Anneke nach ihrem Aufenthalt.

Einer ganz besonderen interkulturellen Herausforderung haben sich die „Franzosen“ der Klassen 7 gestellt. Mit einer Gruppe von Französischlernern aus Sizilien, Ägypten, Indien, der Türkei und Rumänien haben sie sich das Ziel gesetzt, gemeinsam eine französischsprachige Zeitschrift zu kreieren. Seit dem 25.Mai 2017 ist der erste Schritt des länderübergreifenden Projekts getan. Von dem beeindruckenden Ergebnis können Sie sich unter https://madmagz.com/magazine/1063312#/  selbst ein Bild machen.

Eines steht jedenfalls fest: Mit den verschiedenen Möglichkeiten, moderne Fremdsprachen zu lernen und anzuwenden sind die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule für die Zukunft in einer immer schneller zusammenwachsenden Welt bestens gerüstet.

 

 

GMS Waldparkschule erhält Schulpreis

Deutscher Schulpreis bestätigt Gemeinschaftsschul-Konzept

Als Gemeinschaftsschule der zweiten Tranche, also mit Starttermin September 2013, ist die Waldparkschule in Heidelberg eine der fünf Preisträgerschulen des renommierten Deutschen Schulpreises, der seit vielen Jahren herausragende Unterrichtskonzepte auszeichnet. Der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. sieht diese Auszeichnung als hochrangige Bestätigung des zukunftsfähigen Schulkonzeptes dieser „Schule für alle“.

„Wo ein Wille ist, gelingen Lösungen – so kann man diesen tollen Erfolg der Waldparkschule kurz und bündig zusammen fassen“, sagt Matthias Wagner-Uhl, Vorsitzender der Interessensvertretung der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Binnen weniger Jahre hat sich die Heidelberger Waldparkschule auf Basis des Gemeinschaftsschul-Konzepts trotz Brennpunktlage zu einer Schule gemausert deren Schülerzahl sich in dieser Zeit fast verdoppelt hat.

Einen großen Anteil am Erreichten hat nicht zuletzt die besondere Lern-, Lehr- und Umgangskultur der Schulform, die sich in Heidelberg genau wie in den anderen über 300 Gemeinschaftsschulen im Land in vielen Bereichen des Schullebens widerspiegelt. „Die Prämierung der Waldparkschule, die es übrigens als einzige Schule im Land unter die Top 20 des diesjährigen Deutschen Schulpreises geschafft hat, konterkariert nicht zuletzt die blinde Fokussierung auf Leistung im Kontext Schule, wie sie seit dem Regierungswechsel vom Stuttgarter Kultusministerium propagiert wird“, vermerkt Vereinsvorsitzender Wagner-Uhl. Sein Fazit, welches renommierte Bildungsforscher einhellig teilen: Schulqualität bemisst sich längst nicht nur an Abschlussnoten oder guten Leistungen von Schülerinnen und Schülern – die an der Waldparkschule übrigens überdurchschnittlich gut ausfallen.

Gute Schule hat zahlreiche Dimensionen wie zum Beispiel den Umgang mit Vielfalt, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, Kreativität oder das Schulklima. „Der Begriff Leistung ist breiter gefasst, als das reine Abschneiden in Tests“, bestätigt auch Prof. Michael Schratz, Sprecher der Jury Deutscher Schulpreis. Für ihn gehören das Kreative, das Künstlerische, das Musische oder auch sprachliche Leistungen ins Qualitätsrepertoire, denn sie zeigen, dass Schule eine ganzheitliche Förderung bieten müsse.

Dass die 304 Gemeinschaftsschulen im Land gute Blaupausen für die Schulentwicklung und Baden-Württemberg liefern können, wurde von der Heidelberger Preisträgerschule eindrucksvoll untermauert. Und steht für jeden außer Frage, der sich ernsthaft mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule beschäftigt. „Die Gemeinschaftsschule ist erfolgreich und verdient intensive öffentliche Begleitung und Unterstützung“, betont Wagner-Uhl. Ihre wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse hingegen tot zu schweigen und anderen Schulen vorzuenthalten, zeige ein geradezu fahrlässiges Verständnis der sich längst vollziehenden gesellschaftlichen Transformation.

„Solange Bildungspolitiker die Augen vor gesellschaftlichen Realitäten verschließen, können wir uns glücklich schätzen, dass es Schulen im Land gibt, die wie die Waldparkschule ihre Aufgabe gesamtgesellschaftlich verstehen und mit viel Herzblut dafür sorgen, dass unsere Kinder eine reale Chance für die Zukunft bekommen“, gratuliert Vereinsvorsitzender Wagner-Uhl seinen Heidelberger Kollegen herzlich zur Prämierung, die am Montag in Berlin überreicht wurde.

Potenziellen Gemeinschaftsschul-Eltern zeigt die Prämierung, wie leistungsfähig diese Schulart ist – und zwar weit über den beschränkten Blick auf Noten und Abschlüsse hinaus. „Mit der großen Anerkennung des Schulkonzeptes durch den Deutschen Schulpreis oder auch im Bundeswettbewerb ‚Starke Schulen‘, bei dem die Gemeinschaftsschule in Salem vor wenigen Wochen den fünften Platz belegte, sollte sich langsam wieder das verdiente Vertrauen in unsere Schulen einstellen“, hofft Matthias Wagner-Uhl. Er verweist auf einen weiteren Punkt, der von den Gegnern der jungen Schulart gerne unterschlagen wird: „Die Gemeinschaftsschule ist die einzige vor der Genehmigung des jeweiligen Schulstandortes auf Herz und Nieren überprüfte Schulart – die Prüfkriterien entsprechen internationalen Schul- und Unterrichtsqualitätsstandards“, erteilt der Gemeinschaftsschul-Verein der von konservativen Bildungspolitikern gezielt geschürten Verunsicherung der Eltern eine klare Absage.

Übrigens: Der nächste Schritt zur wachsenden Attraktivität der Gemeinschaftsschulen für bildungsstarke Kinder, die sich dem G8-Weg des Gymnasiums verweigern, ist gerade gemacht: Mit der Genehmigung der ersten baden-württembergischen Gemeinschaftsschul-Oberstufe in Konstanz weist die noch junge Schulart einen neuen und an den Lernenden ausgerichteten G9-Weg ab Klasse 5.

 

Quelle: Verein für Gemeinschaftsschulen in BW

Besigheimer Schüler beim Tennis-Finale

Am vergangenen Freitag reisten vier Viertklässler der Friedrich-Schelling-Schule (FSS) Besigheim nach Stuttgart-Stammheim ins Landesleistungszentrum des Württembergischen Tennis-Bundes zum Finale des Regierungsbezirks Stuttgart von Jugend trainiert für Olympia im Kleinfeldtennis. Insgesamt 14 Mannschaften hatten sich im Vorfeld bei den Bezirksfinals qualifiziert.

In der Gruppenphase traten Frederik Neubauer, Lewin Hiller, Ferdinand und Leopold Manhart auf die Schul-Mannschaften aus Röhlingen/Ellwangen und Endersbach aus dem Remstal.

Nach den Einzeln stand es jeweils 2:2, woraufhin die Doppel entscheiden mussten. Gegen Röhlingen verlor das Besigheimer Team beide Doppelpartien knapp. Gegen die Vertretung von Endersbach konnte zwar ein Doppel gewonnen werden, es reichte aber auf Grund des Punkteverhältnisses beim 3:3 nicht zum Gesamtsieg.

In der Platzierungsrunde um die Plätze 9-14 mussten die Besigheimer gegen die Schulteams aus dem nordwürttembergischen Markelsheim und Lauchheim antreten. „Frederik, Lewin, Ferdinand und Leopold gaben noch einmal alles, zeigten tolle Ballwechsel und kämpften um jeden Punkt, um als Sieger vom Platz gehen zu können“, zeigte sich Begleitlehrerin Melanie Schramm begeistert vom Einsatzwillen ihrer Schüler. Die Jungen gewannen beide Spiele mit 3:1. Die abschließenden Doppel wurden nicht mehr ausgespielt und so wurde die FSS-Mannschaft mit dem neunten Platz belohnt. Jeder Spieler erhielt eine Urkunde, eine Medaille und ein kleines Präsent.

„Das Turnier hat riesig Spaß gemacht“, zogen die Besigheimer Jungen, die als Tennisspieler auch für den Tennisclub Besigheim antreten, eine insgesamt positive Bilanz. Und das Beste: „Wir mussten an diesem Tag nicht in die Schule!“, freuten sich alle Beteiligten.

von Melanie Schramm/Christian Efler

Klassen 6: Experimenta Heilbronn

Am 6. April 2017 machten die sechsten Klassen der Friedrich-Schelling Schule einen Ausflug zur Experimenta Heilbronn.

Um 8.15 Uhr trafen wir uns am Besigheimer Bahnhof. Um 08.38 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Heilbronn. Kurze Zeit später kamen wir nach einer lustigen Zugfahrt am Heilbronner Hauptbahnhof an. Die Experimenta erreichten wir nach nur einem kurzen Fußmarsch. Dort mussten wir draußen warten. Doch die Zeit verging schnell, denn die meisten begutachteten den neuen Anbau der Experimenta. Als wir endlich rein durften, bekamen wir ein Armband als Eintrittskarte. Unsere Lehrerinnen gaben uns noch eine Ralley und dann durften wir auch schon los düsen und die Experimenta entdecken. Wir verschwanden in den verschiedenen Stockwerken zum Experimentieren und Spielen. In den verschiedenen Stockwerken gab es verschiedene Themen und Experimente Z.B. Technik, Energie, Naturwissenschaft, Musik und Chemie. Der 4. Stock gefiel den meisten am besten, denn man konnte sich beim Auto bauen, Zeitung schreiben, Filme drehen und Musik machen gut austoben. Ebenfalls im 4. Stock gab es viele spannende und lustige Spiele. Um 11:00 Uhr gingen viele Besucher in den 2. Stock, um den tanzenden Roboter zu sehen. Das war lustig. Danach gingen wir wieder ans Entdecken.

Um 12:50 Uhr trafen wir uns, um den Heimweg anzutreten. Um 14:00 Uhr kamen wir wieder in Besigheim am Bahnhof an. Danach machten wir ein Klassenbild und verabschiedeten uns. Das war ein gelungener Ausflug.

Von Clemens und Alexander 6a

Lesepaten gesucht

Seit fast zehn Jahren gibt es an der Friedrich-Schelling-Schule ein Lesepatenprojekt. Dabei betreuen ehrenamtlich engagierte Menschen Schüler beim Lesen. Nachdem sich lange genügend Lesepaten am Projekt beteiligten, wird es inzwischen immer schwieriger den Bedarf zu decken. Deshalb benötigt die Friedrich-Schelling-Schule dringend Verstärkung.

Geleitet wird das Projekt von einem Lesepatenteam, das aus engagierten Eltern und einer Lehrerin der Schule besteht. Im Moment gibt es Lesepatengruppen vom 2. bis zum 5. Schuljahr, die sich einmal wöchentlich mit dem Lesen von Texten befassen. Dabei geht es sowohl um die Leseflüssigkeit, als auch um die Sinnerfassung eines Textes. Das Ziel ist es dabei, dass die Schüler sich in der Kleingruppe öfter einbringen können und in ihrem Niveau gefördert werden. Lesepate kann jeder werden, der Freude am Umgang mit Kindern hat. Sie müssen Geduld haben beim Lesen zuzuhören und der deutschen Sprache mächtig sein. Alles andere kann man lernen. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Patenschaft für ihn in Frage kommt, der kann gerne erst zu einer Schnupperstunde kommen.

Am 3. Mai findet um 19.30 Uhr in der Friedrich-Schelling-Schule im Neubau ein Infoabend für Interessierte statt. Gleichzeitig werden auch die bereits aktiven Lesepaten eingeladen. Das Ziel des Abends soll sein, Fragen von interessierten Gästen zu beantworten. Aktive Lesepaten haben außerdem die Gelegenheit, Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit den Schülern zu geben.

Berührung mit Respekt

Die Klassenstufe acht nahm im März und April an einem Workshop im Jugendhaus teil, in dem es um Entspannung ging. Organisiert und finanziert wurde das Projekt von der Schulsozialarbeit und dem Jugendhaus. Insgesamt waren es drei Doppelstunden in denen es um Stressabbau und zu Ruhe kommen ging. Wir alle haben viele Erfahrungen und neues Wissen gesammelt, z.B. dass wir unser Mobiltelefon häufiger zur Seite legen sollen und wir haben Massagen durchgeführt wie Handmassagen, Nackenmassagen und Rückenmassagen.

Es war sehr angenehm und entspannend. In den ersten zwei Stunden lernten wir uns kennen und haben uns über Stress unterhalten. Viele haben mitgemacht und vieles erzählt. Am Ende hat sie uns erklärt wie eine Handmassage gesht und wir durften diese durchführen. Nach der Massage konnten wir uns an einer Schale mit Essen bedienen.

In der nächsten Woche hatten wir wieder zwei Stunden Workshop. Wir starteten mit einer Atemübung. Alle sollten die Augen schließen, sich ganz auf ihren Atem konzentrieren, die Hände abwechselnd auf den Bauch bzw. die Brust legen und gleichmäßig tief ein- und ausatmen. Die nächsten 35 Minuten haben wir über unsere persönlichen Stressfaktoren geredet und den Zusammenhang von Lernen und Medienkonsum besprochen. Nach den 35 Minuten hat Frau Strauß uns erklärt wie eine Nackenmassage funktioniert. Nach der Erklärung durften wir uns gegenseitig massieren. Nach dieser entspannten Massage hat sie uns erklärt wie der Ablauf einer Rückenmassage ist. Diese Erklärung war sehr hilfreich und wir konnten eine richtige Rückenmassage durchführen. Wir bekamen die Aufgabe bis zum nächsten Mal unsere Tagesabläufe bzw. Zeitpläne unter die Lupe zu nehmen.

In den letzten zwei Stunden, die wir hatten, haben wir die Rückenmassage zu Ende geführt. Danach haben wir uns auf den Boden gelegt und Frau Strauß hat eine Entspannungsmusik angeschaltet und uns Übungen gesagt, welche wir durchführen sollten. Im Anschluss haben wir uns über unsere Tagesabläufe und über Ernährung unterhalten und durften auch verschiedene Lebensmittel probieren.

Im Klassenzimmer haben wir eine Abschlussrunde gemacht, d. h. wir haben eine Bewertung von den Tagen an unsere jeweiligen Klassenlehrerin abgegeben.

Ein Großteil der Klassen fand die Tage sehr schön und konnte für seinen Stressabbau Methoden kennenlernen.

Verfasser: Marko, Noah, Lara und Lukas

Jugend trainiert für Olympia- Tennis“

Bereits zum zweiten Mal nach 2016 nahmen insgesamt zehn Dritt- und Viertklässler der Friedrich-Schelling-Schule am Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Tennis teil.

Die Besigheimer traten mit zwei Mannschaften an. Austragungsort war die Besigheimer Tennishalle- man hatte also Heimvorteil. Die übrigen Teams kamen aus Heilbronn, Ingersheim, Bietigheim, Biberach und Schwaigern.Nachdem die FSS 2 mit Phil Schorndorfer, Anouk Noll, Finja Streicher, Luana Romaniello und Zoe Wiebezieck nach den Gruppenspielen auf dem vierten Platz in der Gruppe „Enz“ landete, schaffte die FSS 1 mit Frederik Neubauer, Lukas Schellenbauer, Lewin Hiller, Ferdinand und Leopold Manhart sogar den Gruppensieg in der Gruppe „Neckar“ ohne Spielverlust.In den darauffolgenden Platzierungsspielen siegte die zweite Mannschaft der FSS im Spiel um Platz 7 gegen die Mannschaft der Schillerschule Ingersheim (2) mit 10:2 Punkten und sicherte sich somit den siebten Rang. Die Erste aus Besigheim konnte sich im Halbfinale deutlich gegen den Gruppenersten der Gruppe „Enz“- die Bietigheimer Sandschule- durchsetzen und erreichte dadurch das Finale. Gegner waren die letztjährigen Sieger von der Heilbronner Gerhard-Hauptmann- Schule.

Nach äußerst packenden Einzeln stand es 2:2 unentschieden. Somit mussten die Doppel entscheiden. Auch hier ging es spannend und eng zu. Es gewannen ebenfalls beide Mannschaften je ein Doppel, so dass es nach den Spielen 3:3 stand. Letzten Endes entschied, wer mehr Punkte erzielt hatte: Die Heilbronner hatten 17 Ballwechsel mehr gewonnen und somit ging der Sieg an sie.

Dennoch gab es keinen Grund zur Traurigkeit. Zumal man sich im Vergleich zum letzten Jahr um einen Platz verbessert hatte. Auch die Zweitplatzierten haben sich für das Landesfinale am 5.Mai in Stuttgart qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Stuttgart!

IMG_3520