Aktuelles

Projekt Tafelladen

Unser SMV Projekt war eine Spendenaktion für den Tafelladen . Wir haben Kuchenverkäufe gemacht und somit Geld gesammelt.

Mit selbstgebackenen Kuchen von uns und Mitschülern haben wir drei erfolgreiche Kuchenverkäufe durchgeführt. Damit haben wir 160 € eingenommen. Wir haben diese Aktion gestartet, um Personen in besonderen Lebenssituationen zu unterstützen. Wir spenden unser Geld an den Tafelladen in Bietigheim.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Spende helfen können.

SMV-Projektgruppe: Leni (5b), Finja (6b), Marie (6a), Luan (6b) und Alex (6a).

KOOBO-Projekt ein Erfolg

Seit Beginn des nun zu Ende gehenden Schuljahrs findet an der Besigheimer Friedrich-Schelling-Schule das Projekt KOOBO (Kooperative Berufsorientierung) statt. Unter Einbezug von außerschulischen Kooperationspartnern haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln. Am Ende des Projekts steht ein Produkt oder eine Präsentation. Mit 600 € wird dieses Projekt vom Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Die Gemeinschaftsschule Besigheim kooperierte in diesem Schuljahr mit dem IB Bildungszentrum Asperg. Das Projekt fand jeden Mittwochnachmittag für zwei Schulstunden statt. 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 hatten hier die Möglichkeit mit anderen im Team jahrgangs- und klassenübergreifend zu arbeiten. Betreut wurde das Projekt von einer Lehrkraft und einem Mitarbeiter des IB Asperg. Der Projektauftrag bestand darin, Spiele für das Schülercafe herzustellen.

Anfangs wurden verschiedene Spiele im Internet recherchiert. Die Materialkosten wurden durchgerechnet und ein Plan erstellt. Am Schluss wurden zwei Spiele ausgewählt: Das „Murmelspiel“ und „Der heiße Draht“. Bei der Herstellung war vor allem Geschicklichkeit im Umgang mit Holz und den Werkzeugen zur Holzbearbeitung gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten bohren, sägen, feilen, schleifen, fast wie in einer Schreinerei. Beim heißen Draht war die große Herausforderung im Vorfeld das Löten zu lernen.

Für Fachlehrer Wilfried Binder, der das Projekt in diesem Schuljahr betreute, war dieses Projekt eine wertvolle Erfahrung: Die Kinder hatten tolle Ideen und arbeiteten mit viel Freude mit.

Schon jetzt steht für alle Beteiligten fest, dass auch im kommenden Schuljahr das KOOBO-Projekt fortgesetzt werden soll. „Wir möchten diese Kooperation auf jeden Fall fortsetzen und wenn möglich weiter ausbauen. In solchen Projekten erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene Berufsfelder und erkennen ihre eigenen Stärken, die sie weiter entwickeln können. Aus diesem Grund haben wir bereits drei Projektideen für das neue Schuljahr eingereicht.“ erklärt Konrektor Jürgen Ruf.

Ein Tag in Tripsdrill

Am 20.07.2017 haben die achten Klassen mit der VKL Klasse einen Ausflug nach Tripsdrill gemacht. Wir trafen uns um 8.00 Uhr beim FitKom in Besigheim. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus nach Tripsdrill und waren ungefähr um 9.00 Uhr dort. Vor dem Eingang haben wir dann kleine Gruppen gebildet und sind anschließend in den kleinen Gruppen durch den Park gelaufen. Wir haben verschiedene Fahrgeschäfte besucht. Um 12:00 Uhr trafen wir uns am Vespergarten zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen sind wir in den gleichen Gruppen weiter gelaufen und konnten noch viele Attraktionen fahren. So gegen 16:15 Uhr trafen wir uns wieder beim Vespergarten und liefen gemeinsam zum Bus, der um 16.30 kam. Wir waren um 17 Uhr in Besigheim. Der Tag hat uns gefallen und wir hatten viel Spaß. Am besten fanden wir die Achterbahn Karacho.

von Sibel und Thomas, Klasse 8

Hochbegabte werden gefördert

Die Friedrich-Schelling-Gemeinschaftsschule in Besigheim und das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach sind ab dem nächsten Schuljahr Teil einer Förderinitiative des Landes an insgesamt 39 Schulen: Sie werden Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker Schüler. Dies teilten am Dienstag die Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Grüne) mit.

Die individuelle Förderung ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik. Mit der Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler schafft das Land Raum für mehr individuelle Förderung. Wir freuen uns darüber, dass das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach und die Friedrich-Schelling Gemeinschaftsschule in Besigheim als Pilotschulen beteiligt sind, sagen Gramling und Renkonen in einer gemeinsamen Presseerklärung. Die beiden Schulen werden ab dem kommenden Schuljahr zu Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium nimmt mit einem Hochbegabtenzug teil. Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern lege ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen aus weniger bildungsnahen Elternhäusern oder mit Migrationshintergrund sowie für Mädchen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), heißt es in der Mitteilung.

Projekt läuft bis 2027

Der Projektzeitraum ist in zwei Phasen aufgeteilt: Kern der ersten Phase, vom kommenden Schuljahr bis zum Schuljahr 2021/2022 ist eine modulare Struktur, in deren Rahmen Schulen schulische und außerunterrichtliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler entwickeln. Die Arbeit innerhalb der Kernmodule wird wissenschaftlich unterstützt und begleitet. Kern der zweiten Phase der Initiative, bis zum Schuljahr 2026/2027, ist die Übertragung  der Ergebnisse in die Praxis. Die in der ersten Phase beteiligten Schulen fungieren dabei als Multiplikatoren für andere Schulen. Zudem soll sich Partnern aus der Wirtschaft sowie in diesem Bereich bereits engagierten Stiftungen und Vereinen die Möglichkeit bieten, sich zu beteiligen.

Land übernimmt die Kosten

Das Land trage über die gesamte Laufzeit die Kosten aus der erforderlichen Unterstützung der teilnehmenden Schulen sowie den zusätzlichen Beratungs- und Betreuungsaufgaben für Schulaufsicht und Landesinstitute. Insgesamt wird das Land jährlich Mittel im Umfang von 5 Millionen Euro für die erste Phase und von 7,5  Millionen Euro für die zweite Phase einsetzen. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen geeignete Formen des Lehrens und Lernen sowie auf sie zugeschnittene Angebote der Beratung und Begleitung in ihrem Bildungsgang anbieten. Qualität soll in der Bildungspolitik im Vordergrund stehen. Hierzu ist die Initiative ein wichtiger und richtiger Schritt, sagen die Abgeordneten abschließend.

(Bietigheimer Zeitung, 19. Juli 2017)

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.km-bw.de

Beteiligte Schulen

LKZ – Firmenlauf 2017

Am 22. Juni 2017 fand der sechste LKZ – Firmenlauf statt. Bei sommerlichen Höchsttemperaturen starteten über 2400 Läufer auf der 3,5km langen Strecke rund um das Seeschloß Monrepos. Bereits zum fünften Mal mit dabei: eine Mannschaft der Friedrich – Schelling – Schule. Die Kolleginnen Carina Bühler, Cathrin Haag, Ulrike Maysenhölder – Völpel, Pia Hackbeil, Melanie Schramm und Verena Willim  begaben sich auf die Laufstrecke. Ergänzt und unterstützt wurde das Team von der pädagogischen Assistentin Kathrin Stein und den ehemaligen Kollegen Martin Salat und Anita Schwab. Ob passionierter Läufer oder Laie, ganz im Sinne einer „bewegten Schule“ trotzten die FSSler der Hitze. Nach dem wohlverdienten Erfrischungsgetränk im Zielbereich, genossen die Kollegen noch die Atmosphäre der After-Run-Party und das gemütliche Beisammensein außerhalb der Schule.
Melanie Schramm lief eine Zeit von 0:14:30,7. Damit kam sie in der Damen – Wertung auf Platz 5 von 980 Starterinnen- herzlichen Glückwunsch!

Musical „Tanz der Vampire“

Gestern Abend, am 31.05.17 waren wir, die Klassen 8a, 8b, 9b und 2 Schülerinnen von der Schule am Steinhaus, im Musical „Tanz der Vampire“. Der Treffpunkt war um 16:30 Uhr am Bahnhof in Besigheim. Nach und nach trafen alle ein. Als alle eingetroffen waren, stiegen wir in den Bus ein, der sogar ein Fahrschulbus war. Die Fahrt ins SI-Centrum war sehr unterhaltsam, da vorne ein paar Schülerinnen sangen und hinten im Bus es scheinbar ziemlich lustige Sachen zu erzählen gab. Dort angekommen stiegen wir aus und gingen rein. Ein paar holten sich noch etwas zu trinken und einen kleinen Snack. Danach machten wir noch ein paar Gruppenbilder und gingen dann auf unsere Plätze. Als wir alle saßen redeten wir alle noch ein paar Minuten bis es dann auch schon los ging.

Das Musical handelt von mystischen Geschehnissen, Eifersucht, Liebe, Action und Chaos.
Der Professor Abronsius und sein Assistent Alfred machen Rast in einem Wirtshaus. Dort trifft Alfred auf die schöne Tochter des Wirts Chagall. Dieser jedoch fürchtet sich davor, dass sich jemand an seiner Tochter vergreift und sie ihre Jungfräulichkeit verliert. Daher schließt er sie in ihrem Zimmer ein. Abronsius jedoch sucht nach Dingen und Hinweisen und entdeckt daraufhin Dinge, die ihn in seinen Versuchen das Geheimnis den Tanz der Vampire zu lüften deutlich weiterbringen. An jenem Abend wird die Tochter des Wirts zum Mitternachtsball in das Schloss des Vampirgrafen eingeladen und schleicht sich davon.

Ab diesem Zeitpunkt kommt die Story zum Höhepunkt. Die Vampire übernehmen die Überhand und Abronsius und sein Assistent Alfred versuchen mit ihrem bisherig angelegten Wissen und ihrem Geschick das voranschreitende Problem noch zu wenden. Sie retten Sarah mit einem kurzerhand überlegten Plan vom Ball und bringen sich kurze Zeit später im Wald in Sicherheit. Sarah biss kurz darauf ihrem Liebsten Alfred in den Hals. Sie war längst Vampir geworden. Das Musical ist ein äußerst empfehlenswertes Stück, das sich nur weiterempfehlen lassen kann. Es verbirgt viele Emotionen und Spannung, die durchaus fesselnd sein können.

Danach ging alles relativ schnell. Wir liefen zurück zum Bus und fuhren heim. Die Rückfahrt verlief ziemlich schnell. Vorne wurde wieder gesungen und hinten wurde wieder viel gelacht. Ein paar stiegen in Ottmarsheim aus und der Rest fuhr mit nach Besigheim.

Das war ein sehr schöner Abend, der teils auch neue Freundschaften einbrachte.

Vielen Dank auch an die Firma Jäger aus Ludwigsburg, die uns eine kostenlose Busfahrt ermöglichte.

Bericht von: Kassi, Anna & Nena

Sprachen erobern die GMS

Junge Menschen – große Ziele

„Ich möchte mal wie ein richtiger Amerikaner sprechen können,“ lautet die Antwort von Tobias aus der 7b der Friedrich-Schelling-Schule, wenn man ihn fragt, warum er gerne Sprachen lernt. Auch Jana hat noch Großes in ihrem Leben vor. Sie möchte einmal in die USA ziehen und dort arbeiten.

Doch nicht nur Englisch lernen die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule mit Begeisterung. Auch Französisch und Spanisch stehen dort als Fremdsprachen auf der Stundentafel. „Ich lerne Französisch, weil ich mit 18 nach Paris gehen möchte. Bis dahin muss ich ja die Sprache und Kultur kennen. Ich höre auch gern Latin Music und es wäre cool, wenn ich die Texte von Enrique Iglesias verstehen würde,“ meint die Schülerin Giulia.

Eines haben alle befragten Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind motiviert und haben schon einige Erfahrungen in dem Bereich Fremdsprachen gesammelt – sei es privat in ihren Familien aus verschiedenen Herkunftsländern, online oder eben im Unterricht.

Der Erfolg im Fremdsprachenlernen liegt in harter, disziplinierter und konsequenter Arbeit mit den Schülern. Eine gute Organisation und eine klare Zielsetzung, gekoppelt mit einem regelmäßigen Coaching, ist die magische Formel, weiß die Französisch- und Spanischlehrerin Celine Duribreux. Dass sie selbst französische Muttersprachlerin ist, gibt ihren Schützlingen dabei noch einmal einen extra Schub an Motivation.

Mit 10 „Spaniern“ und „Franzosen“ ab dem nächsten Schuljahr in Klasse 8, 15 „Franzosen“ in Klasse 7 und 17 „Franzosen“ in Klasse 6 nutzen viele Schülerinnen und Schüler an der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern.

Französisch als gemeinsame Sprache für Schüler aus aller Welt

Doch beim Lernen während der Unterrichtszeit bleibt es dabei nicht. Eine Schülerin aus der 7. Klasse traute sich nach nur einem Lernjahr, an einem zweiwöchigen Schüler-Austausch mit einer Gleichaltrigen im französischen Elsass teilzunehmen. „Es war toll und ich treffe mich nächstes Jahr wieder mit meiner Austauschpartnerin. So konnte ich die französische Kultur und das französische Schulsystem erleben. Wir halten den Kontakt und switchen zwischen den zwei Sprachen. Jetzt bin ich umso motivierter neue Sprachen zu lernen“, berichtete Anneke nach ihrem Aufenthalt.

Einer ganz besonderen interkulturellen Herausforderung haben sich die „Franzosen“ der Klassen 7 gestellt. Mit einer Gruppe von Französischlernern aus Sizilien, Ägypten, Indien, der Türkei und Rumänien haben sie sich das Ziel gesetzt, gemeinsam eine französischsprachige Zeitschrift zu kreieren. Seit dem 25.Mai 2017 ist der erste Schritt des länderübergreifenden Projekts getan. Von dem beeindruckenden Ergebnis können Sie sich unter https://madmagz.com/magazine/1063312#/  selbst ein Bild machen.

Eines steht jedenfalls fest: Mit den verschiedenen Möglichkeiten, moderne Fremdsprachen zu lernen und anzuwenden sind die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule für die Zukunft in einer immer schneller zusammenwachsenden Welt bestens gerüstet.

GMS Waldparkschule erhält Schulpreis

Deutscher Schulpreis bestätigt Gemeinschaftsschul-Konzept

Als Gemeinschaftsschule der zweiten Tranche, also mit Starttermin September 2013, ist die Waldparkschule in Heidelberg eine der fünf Preisträgerschulen des renommierten Deutschen Schulpreises, der seit vielen Jahren herausragende Unterrichtskonzepte auszeichnet. Der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. sieht diese Auszeichnung als hochrangige Bestätigung des zukunftsfähigen Schulkonzeptes dieser „Schule für alle“.

„Wo ein Wille ist, gelingen Lösungen – so kann man diesen tollen Erfolg der Waldparkschule kurz und bündig zusammen fassen“, sagt Matthias Wagner-Uhl, Vorsitzender der Interessensvertretung der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Binnen weniger Jahre hat sich die Heidelberger Waldparkschule auf Basis des Gemeinschaftsschul-Konzepts trotz Brennpunktlage zu einer Schule gemausert deren Schülerzahl sich in dieser Zeit fast verdoppelt hat.

Einen großen Anteil am Erreichten hat nicht zuletzt die besondere Lern-, Lehr- und Umgangskultur der Schulform, die sich in Heidelberg genau wie in den anderen über 300 Gemeinschaftsschulen im Land in vielen Bereichen des Schullebens widerspiegelt. „Die Prämierung der Waldparkschule, die es übrigens als einzige Schule im Land unter die Top 20 des diesjährigen Deutschen Schulpreises geschafft hat, konterkariert nicht zuletzt die blinde Fokussierung auf Leistung im Kontext Schule, wie sie seit dem Regierungswechsel vom Stuttgarter Kultusministerium propagiert wird“, vermerkt Vereinsvorsitzender Wagner-Uhl. Sein Fazit, welches renommierte Bildungsforscher einhellig teilen: Schulqualität bemisst sich längst nicht nur an Abschlussnoten oder guten Leistungen von Schülerinnen und Schülern – die an der Waldparkschule übrigens überdurchschnittlich gut ausfallen.

Gute Schule hat zahlreiche Dimensionen wie zum Beispiel den Umgang mit Vielfalt, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, Kreativität oder das Schulklima. „Der Begriff Leistung ist breiter gefasst, als das reine Abschneiden in Tests“, bestätigt auch Prof. Michael Schratz, Sprecher der Jury Deutscher Schulpreis. Für ihn gehören das Kreative, das Künstlerische, das Musische oder auch sprachliche Leistungen ins Qualitätsrepertoire, denn sie zeigen, dass Schule eine ganzheitliche Förderung bieten müsse.

Dass die 304 Gemeinschaftsschulen im Land gute Blaupausen für die Schulentwicklung und Baden-Württemberg liefern können, wurde von der Heidelberger Preisträgerschule eindrucksvoll untermauert. Und steht für jeden außer Frage, der sich ernsthaft mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule beschäftigt. „Die Gemeinschaftsschule ist erfolgreich und verdient intensive öffentliche Begleitung und Unterstützung“, betont Wagner-Uhl. Ihre wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse hingegen tot zu schweigen und anderen Schulen vorzuenthalten, zeige ein geradezu fahrlässiges Verständnis der sich längst vollziehenden gesellschaftlichen Transformation.

„Solange Bildungspolitiker die Augen vor gesellschaftlichen Realitäten verschließen, können wir uns glücklich schätzen, dass es Schulen im Land gibt, die wie die Waldparkschule ihre Aufgabe gesamtgesellschaftlich verstehen und mit viel Herzblut dafür sorgen, dass unsere Kinder eine reale Chance für die Zukunft bekommen“, gratuliert Vereinsvorsitzender Wagner-Uhl seinen Heidelberger Kollegen herzlich zur Prämierung, die am Montag in Berlin überreicht wurde.

Potenziellen Gemeinschaftsschul-Eltern zeigt die Prämierung, wie leistungsfähig diese Schulart ist – und zwar weit über den beschränkten Blick auf Noten und Abschlüsse hinaus. „Mit der großen Anerkennung des Schulkonzeptes durch den Deutschen Schulpreis oder auch im Bundeswettbewerb ‚Starke Schulen‘, bei dem die Gemeinschaftsschule in Salem vor wenigen Wochen den fünften Platz belegte, sollte sich langsam wieder das verdiente Vertrauen in unsere Schulen einstellen“, hofft Matthias Wagner-Uhl. Er verweist auf einen weiteren Punkt, der von den Gegnern der jungen Schulart gerne unterschlagen wird: „Die Gemeinschaftsschule ist die einzige vor der Genehmigung des jeweiligen Schulstandortes auf Herz und Nieren überprüfte Schulart – die Prüfkriterien entsprechen internationalen Schul- und Unterrichtsqualitätsstandards“, erteilt der Gemeinschaftsschul-Verein der von konservativen Bildungspolitikern gezielt geschürten Verunsicherung der Eltern eine klare Absage.

Übrigens: Der nächste Schritt zur wachsenden Attraktivität der Gemeinschaftsschulen für bildungsstarke Kinder, die sich dem G8-Weg des Gymnasiums verweigern, ist gerade gemacht: Mit der Genehmigung der ersten baden-württembergischen Gemeinschaftsschul-Oberstufe in Konstanz weist die noch junge Schulart einen neuen und an den Lernenden ausgerichteten G9-Weg ab Klasse 5.

 

Quelle: Verein für Gemeinschaftsschulen in BW

Besigheimer Schüler beim Tennis-Finale

Am vergangenen Freitag reisten vier Viertklässler der Friedrich-Schelling-Schule (FSS) Besigheim nach Stuttgart-Stammheim ins Landesleistungszentrum des Württembergischen Tennis-Bundes zum Finale des Regierungsbezirks Stuttgart von Jugend trainiert für Olympia im Kleinfeldtennis. Insgesamt 14 Mannschaften hatten sich im Vorfeld bei den Bezirksfinals qualifiziert.

In der Gruppenphase traten Frederik Neubauer, Lewin Hiller, Ferdinand und Leopold Manhart auf die Schul-Mannschaften aus Röhlingen/Ellwangen und Endersbach aus dem Remstal.

Nach den Einzeln stand es jeweils 2:2, woraufhin die Doppel entscheiden mussten. Gegen Röhlingen verlor das Besigheimer Team beide Doppelpartien knapp. Gegen die Vertretung von Endersbach konnte zwar ein Doppel gewonnen werden, es reichte aber auf Grund des Punkteverhältnisses beim 3:3 nicht zum Gesamtsieg.

In der Platzierungsrunde um die Plätze 9-14 mussten die Besigheimer gegen die Schulteams aus dem nordwürttembergischen Markelsheim und Lauchheim antreten. „Frederik, Lewin, Ferdinand und Leopold gaben noch einmal alles, zeigten tolle Ballwechsel und kämpften um jeden Punkt, um als Sieger vom Platz gehen zu können“, zeigte sich Begleitlehrerin Melanie Schramm begeistert vom Einsatzwillen ihrer Schüler. Die Jungen gewannen beide Spiele mit 3:1. Die abschließenden Doppel wurden nicht mehr ausgespielt und so wurde die FSS-Mannschaft mit dem neunten Platz belohnt. Jeder Spieler erhielt eine Urkunde, eine Medaille und ein kleines Präsent.

„Das Turnier hat riesig Spaß gemacht“, zogen die Besigheimer Jungen, die als Tennisspieler auch für den Tennisclub Besigheim antreten, eine insgesamt positive Bilanz. Und das Beste: „Wir mussten an diesem Tag nicht in die Schule!“, freuten sich alle Beteiligten.

von Melanie Schramm/Christian Efler

Klassen 6: Experimenta Heilbronn

Am 6. April 2017 machten die sechsten Klassen der Friedrich-Schelling Schule einen Ausflug zur Experimenta Heilbronn.

Um 8.15 Uhr trafen wir uns am Besigheimer Bahnhof. Um 08.38 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Heilbronn. Kurze Zeit später kamen wir nach einer lustigen Zugfahrt am Heilbronner Hauptbahnhof an. Die Experimenta erreichten wir nach nur einem kurzen Fußmarsch. Dort mussten wir draußen warten. Doch die Zeit verging schnell, denn die meisten begutachteten den neuen Anbau der Experimenta. Als wir endlich rein durften, bekamen wir ein Armband als Eintrittskarte. Unsere Lehrerinnen gaben uns noch eine Ralley und dann durften wir auch schon los düsen und die Experimenta entdecken. Wir verschwanden in den verschiedenen Stockwerken zum Experimentieren und Spielen. In den verschiedenen Stockwerken gab es verschiedene Themen und Experimente Z.B. Technik, Energie, Naturwissenschaft, Musik und Chemie. Der 4. Stock gefiel den meisten am besten, denn man konnte sich beim Auto bauen, Zeitung schreiben, Filme drehen und Musik machen gut austoben. Ebenfalls im 4. Stock gab es viele spannende und lustige Spiele. Um 11:00 Uhr gingen viele Besucher in den 2. Stock, um den tanzenden Roboter zu sehen. Das war lustig. Danach gingen wir wieder ans Entdecken.

Um 12:50 Uhr trafen wir uns, um den Heimweg anzutreten. Um 14:00 Uhr kamen wir wieder in Besigheim am Bahnhof an. Danach machten wir ein Klassenbild und verabschiedeten uns. Das war ein gelungener Ausflug.

Von Clemens und Alexander 6a