Aktuelles

Wer ist Marly?

Marly ist ein sieben Jahre alter Labrador Retriever, der seit drei Jahren Frau Staiger in der Schule begleitet und ab diesem Schuljahr 2018/19 an der Friedrich-Schelling-Gemeinschaftsschule arbeiten darf.

Sein Wesen zeichnet sich hauptsächlich durch folgende Eigenschaften aus:

  • sehr ruhig und ausgeglichen
  • freundlich (vor allem gegenüber Kindern, sehr auf Menschen bezogen)
  • bellt nicht
  • springt nicht an Personen hoch
  • hält Abstand zu Personen, die z.B. Angst vor Hunden haben

Marly ist ein ausgebildeter Besuchs- und Therapiebegleithund mit dem Schwerpunkt Schulhund und kann ebenso bei Einsätzen im Kindergarten, in Altenheimen oder in Fördereinrichtungen unterstützen. Als Team sind Marly und Frau Staiger im Schulhundweb registriert und dürfen das Logo der tiergestützten Pädagogik verwenden.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

Robinson-Spielplatz

Liebe Leser, heute erzähle ich euch, was man auf dem Robinson-Spielplatz in Bietigheim so erleben kann. Man kann dort nicht nur klettern, spielen, toben, grillen und noch vieles anderes machen. Nein, man lernt dort auch mit viel Spaß, z.B. mit anderen zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu vertrauen. Meine Klasse und ich waren sogar im Wald und wir haben geguckt, was uns die Natur so gibt. Danach bauten wir tolle Dinge nur aus den Sachen der Natur.So entstand unser „Waldmuseum“.

Am Tag zuvor teilten wir uns in 2 Gruppen ein und spielten Spiele, bei denen man zusammenhalten musste. Ein Spiel hieß „Sumpfüberquerung“ und das andere „Flussüberquerung“. Außerdem gibt es auf dem Robinson-Spielplatz coole Hütten, ein Jungshaus und ein Mädchenhaus. Auch einen Fußballplatz und Skater-Rampen gibt es dort. Ich empfehle euch, dort hinzugehen, weil man dort 100% Spaß hat.

Dana Antolovic, Kl. 4a,

26./27. September 2018

Träume: Konkret und realistisch

Die Träume junger Menschen können ganz konkret und realistisch sein, wenn es um die nahe Zukunft geht. Jedenfalls die von Sina, Finja, Pia, Martin, Justin, Anina, Luan und ihren Kameraden aus der  achten Klasse der Gemeinschaftsschule in Besigheim, alle so um die 14 bis 15 Jahre alt, mit denen BZ-Redakteur Michael Soltys ins Gespräch kam. Sie alle befassen sich in der Schule gerade mit der Berufsvorbereitung. Kein Wunder also, dass sie Antworten auf die Frage parat hatten, welche Ziele, Wünsche und Träume sie für ihr Leben haben.

Was aus ihm werden wird, das weiß Luan beispielsweise jeztz schon sehr genau. Er möchte in die Praxis für Physiotherapie seiner Mutter einsteigen und dort eine Lehre machen. Wo Menschen wieder fit gemacht werden, „da fühle ich mich wohl“, sagt Luan, und um dorthin zu kommen, „werde ich mich in der Schule ganz arg anstrengen.“ Er macht selbst Sport, interessiert sich für Fitness und Ernährung, „ich bin da mitten drin.“

Auch Sina weiß, was sie will, und es ist ein ungewöhnlicher Beruf: „Greenkeeper“ nennt sich ihr Traumberuf, in dem sie sich um die Grünflächen in Parks oder auf Golfplätzen kümmern könnte. Auf den Geschmack ist sie gekommen, als sie vor Kurzem mit einem Nachbarn einen Arbeitstag auf dem Golfplatz verbringen durfte, neben dem ihre Familie wohnt. Es habe ihr viel Spaß gemacht, die Schilder und die Löcher für die Golfbälle freizuschneiden, erzählt sie.

 Quer durch die USA

So weit fortgeschritten sind die Vorstellungen von Finja und Pia noch nicht. Was sie aber jetzt schon wissen: Sobald sie volljährig sind, möchten sie quer durch Amerika reisen, New York kennenlernen, Kalifornien und ein paar andere Bundesstaaten der USA. Für Finja könnte daraus durchaus auch ein Beruf werden. Sie möchte später einmal im Reisebüro arbeiten und hat deswegen schon einige Kontakte aufgenommen. Woher sie das Geld für die große Reise nehmen möchten? „Das spare ich einfach“, sagen die beiden. „Oder ich nehme kleine Jobs an“, sagt Pia.

Manchmal spielen die Wünsche und Vorstellungen der Eltern eine wichtige Rolle, wenn es um Zukunftsträume geht. So wie bei Justin, der schwankt, ob er sich später mit Computern und der Entwicklung von Spielen befassen soll – „darin kennt sich mein Vater gut aus – oder ob er doch Kindergärtner wird. „Ich kann mit Kindern gut umgehen und habe große Geduld“, sagt Justin. „Ich finde es spannend, wie Kinder sich entwickeln.

Für Sören ist es dagegen gar keine Frage, dass er dem Vater, einem Lkw-Fahrer, nachschlägt. „Ich werde Baumaschinenmechaniker“, sagt er in festem Ton. Schon als kleines Kind sei er immer bei seinem Vater mitgefahren, erzählt er. Die großen Gerätschaften haben es ihm angetan. „Irgendwas mit Chemie“ will Lilly später machen. Auf der Arbeitsstelle ihres Vaters gibt es ein Labor, das hat sie sich bereits angeschaut.

„Zahnarzt oder Softwareentwickler“, das ist die Wahl, vor der sich Martin sieht. Zahnarzt, das empfiehlt ihm seine Mutter, erzählt Martin, „das kann ich ja vielleicht im Nebenjob machen“, sagt er nicht ganz ernst. Softwarentwickler, das liegt ihm schon eher. Über ein Lernprogramm befasst er sich schon jetzt mit Programmiersprachen, um zu verstehen, wie man mit ihnen Webseiten oder PC-Spiele entwickeln kann.

Das Alter, in dem Kinder früher noch davon träumten, Lokführer zu werden, haben die Achtklässler längst hinter sich gelassen. Aninas Traumberuf ist der einer Polizistin. „Es fehlt an Menschen, die so etwas gerne machen“, findet sie. Der Respekt vor Polizisten habe nachgelassen. Sie ist sicher: „Ich könnte keinen Beruf haben, bei dem ich den ganzen Tag keinen Kontakt mit Menschen habe oder  am PC sitze“, sagt sie. Sie hat sich schon erkundigt, für welche Laufbahnen sie Abitur oder den Realschulabschluss braucht und sie weiß, dass sie ein Sportabzeichen vorlegen muss und Einstellungstests eine Hürde bilden. Im nächsten Jahr will sie ein Praktikum bei der Polizei machen.

Materielle Sicherheit

Materielle Sicherheit – das ist es an erster Stelle, was sich die jungen Leute von ihrem Leben in 15 Jahren erträumen. Aber der Beruf „muss auch Spaß machen“, sagt Hanna. Justin will sich nicht nicht dauernd darum sorgen müssen, „ob das Geld zu knapp ist.“ Auch Anina ist ihre finanzielle Sicherheit sehr wichtig. Luan stellt sich eine Zukunft „wie im Film“ vor: mit einer eigenen Firma, mit der er gutes Geld verdient, einer Frau, zwei Kindern, „so, dass es passt“. Nur Pia schert aus, sie wünscht sich, bis in 15 Jahren auf ihren Reisen viele Länder kennengelernt zu haben und Rumänisch zu können, die Sprache ihrer Eltern.

Michael Soltys, Bietigheimer Zeitung, 12.10.2018

Foto: Martin Kalb

 

Erzählcafé erhält Jugenddiakoniepreis

Den Jugenddiakoniepreis „MachMit! Award“ der Diakonie und der Evangelischen Jugend in Baden und Württemberg haben am Samstag acht Vorzeigeprojekte verliehen bekommen. Den ersten mit 2000 Euro dotierten Preis in der Alterklasse 13 bis 17 Jahre erhielt das Projekt „Erzählcafé“ der Theater-AG der Besigheimer Friedrich-Schelling-Schule. Die Preisverleihung fand in der MHP Arena in Ludwigsburg im Rahmen des Jugendfestival „Younify“ der Evangelischen Jugendwerks Württemberg (ejw) statt. Rund 1000 Jugendliche nahmen, laut der Organisatoren,  an dieser Veranstaltung teil.

Der Preis habe für die Diakonie eine große Bedeutung, sagte Eva Maria Armbruster, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg. „Nicht nur, weil es wichtig ist, dass junge Menschen sich einbringen, eigene Ideen entwickeln und so Verantwortung übernehmen, sondern auch, weil von diesem Engagement alle profitieren.“ Die Erfahrungen, die Menschen machten, während sie helfen und sich helfen lassen, wirkten oft auf beiden Seiten lange nach. „Deswegen sind wir überzeugt, dass das soziale Engagement junger Menschen wichtig und preiswürdig ist.“ Der „MachMit! Award“ wird 2019 wieder ausgeschrieben.

Erlebnisse austauschen

Ein Mal im Monat treffen sich die Schülerinnen und Schüler der „Impro-Theater-AG“ der Friedrich-Schelling-Schule und Bewohner des Robert-Breuning-Stifts Besigheim bei Kaffee und Kuchen zum Gespräch zu einem bestimmten Thema (die BZ berichtete). Anliegen des Projekts ist es, den Austausch und das Zusammenkommen von Jung und Alt in der direkten Umgebung zu fördern, heißt es in einer Mitteilung. Einander zuhören, Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse austauschen und voneinander lernen, das bewertete die Jury mit dem ersten Preis des „MachMit! Award 2018“.

Getragen und finanziell unterstützt wird der Jugenddiakoniepreis von der Diakonie Württemberg, dem Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Baden, dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, den Zieglerschen, der Stiftung Diakonie Württemberg und dem Jugendradio bigFM. Der Preis wird jährlich vom Diakonischen Werk Württemberg und der Evangelischen Jugend in Baden und Württemberg in Zusammenarbeit mit den Zieglerschen für das soziale Engagement junger Menschen in den Altersgruppen von 13 bis 17 Jahren und 18 bis 27 Jahren vergeben.

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Bietigheimer Zeitung, 16.10.2018

Foto: Manfred E. Neumann

Weitere Informationen finden Sie hier.

19./20. Oktober BANE-Messe

40 Unternehmen und Einrichtungen stellen an diesen beiden Tagen in der Alten Kelter Besigheim 57 Berufe und 20 duale Studiengänge vor und stehen auch für persönliche Gespräche bereit. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Plakat